Unser Weg zum Kromi

18.08.02 Cindy freundet sich mit Etta an

Als zukünftiger Kromi-Besitzer braucht man meist Geduld und einiges an Einsatzbereitschaft.
Angefangen hat es bei uns mit dem Wunsch, einen Hund zu haben. Daraufhin stelle sich natürlich die Frage nach der Rasse. - Nicht zu groß, nicht zu klein, kein Jagdhund, sportlich, familienfreundlich und gut aussehen sollte er auch. Das Internet wurde Tagelang durchforstet, Bilder und Rassestandards durchgesehen. Bis wir den Kromfohrländer fanden. Die Rassebeschreibung hörte sich gut an. Also wurden mehr Infos über diesen Hund gesucht. Ein Glatthaar Kromi sollte es sein.

Auf der 1. Züchterliste des Rassezuchtverein der Kromfohrländer, die wir bekamen, waren ca. 15 Rauhaar- und 3 Glatthaarzüchter. Das war im Oktober 2001. Beim ersten Telefonat erfuhr ich, dass Kromi-Züchter immer Privatleute sind, die Ihre Hündin in der Regel 1 -3 Mal belegen lassen. Die 3 Glatthaarzüchter hatten schon lange Interessentenliste und machten mir keine Hoffnung schnell an einen solchen Hund zu gelangen. Im Abstand von ca. 6 Wochen lies ich mir also immer die aktuelle Züchterliste zuschicken und telefonierte mit Züchtern in ganz Deutschland.
Im April 2002, auf der Hundeausstellung in Dortmund, sahen wir zum ersten Mal echte Kromis und konnten uns mit den Besitzern unterhalten. Wir waren uns einig: Tolle Hunde!!!

Nach und nach kamen wir auf die eine oder andere Interessentenliste, aber es sollte nicht sein. Die eine Hündin lies sich nicht decken, die andere hatte nur einen Mini-Wurf, eine durfte vom Tierarzt aus dieses mal nicht - wir hatten kein Glück.
Ein Züchter empfahl uns am 18.08.2002 nach Bielefeld zum Teutotreffen zu kommen. Da waren viele Kromis mit ihren Besitzern und einige Besucher wie wir. Eine der Initiatorinnen des Treffens war Frau Mamerow. Bei einem Gespräch erzählte Sie, dass Sie mit Ihrer Junghündin (Etta) demnächst Züchten wird, aber noch nicht auf der Züchterliste steht. An diesem Tag kamen wir ganz oben auf Ihre Interessentenliste. Jetzt waren wir bei 3 Züchtern gemeldet, 1x ganz oben, 1x als 5.-6. und 1x als ca. 10. Ungefähr alle 3 Wochen meldete ich mich bei den Besitzern. Die Hündinnen wurden Ende Oktober, Anfang November erfolgreich gedeckt. Das Telefonieren und hoffen ging weiter. Im Dezember stand fest, dass wir einen Welpen von Etta (Glattkurzhaar) und Ebony Scotty (Glattlanghaar) bekommen, wenn alles wie erhofft verläuft.

Am 31.12.2002 erfuhren wir dann, dass der F-Wurf mit 2 Weibchen und 5 Rüden geboren ist und putzmunter. Am 18.01.2003 fuhren wir nach Bielefeld um die Welpen zu besuchen. Da die 2 Weibchen an Leute weiter gegeben werden sollten, die später selber Züchten möchten, durften wir uns als aller Erste einen der Rüden aussuchen. Beim genauen betrachten, konnte man jetzt schon sehen, dass im Wurf 3 langhaarige und 4 kurzhaarige Welpen sind. Wir entschieden uns für den langhaarigen Fennek. Und haben es nicht bereut. Er war ein toller Hund!!!

An diesem entscheidenden 18.08.2002 lernten wir auch Birgit und Paul Nothelle, die Züchter von unserer Basima, kennen. Sie planten damals für das ja 2003 ihren A-Wurf mit Ihrer Hündin Aysha vom Bellenbrünnle.

Den zukünftigen Komi-Besitzern wünsche ich viel Geduld, denn es lohnt sich.

Fennek rechts vorne bei der Hand

   
© Uwe Hildebrandt 2015

Login Form